Das Objekt
Repräsentative Gründerzeitwohnung mit großzügigem Grundriss und privater Außenfläche
In einem im Jahr 1903 errichteten Gründerzeithaus im Augsburger Antonsviertel präsentiert sich diese außergewöhnlich großzügige und aktuell vermietete Erdgeschosswohnung.
Die Einheit verbindet die charakteristischen Qualitäten historischer Architektur mit einem außergewöhnlich weitläufigen Grundriss, hohen Decken, zahlreichen Fensterflächen und einer klaren Gliederung zwischen gemeinschaftlichen Wohnbereichen und privaten Rückzugsräumen.
Die Wohnfläche beträgt insgesamt ca. 100,8 m². Das Herzstück der Wohnung bildet der großzügige Wohn- und Essbereich mit ca. 25,4 m². Ein charakteristischer Erker erweitert den Raum optisch in Richtung des begrünten Außenbereichs. Insgesamt fünf Fenster bzw. Fensterelemente sorgen hier für einen außergewöhnlich hohen natürlichen Lichteinfall und schaffen eine offene, repräsentative Wohnatmosphäre.
Die zentrale Diele verbindet die unterschiedlichen Bereiche der Wohnung miteinander und gewährleistet gleichzeitig eine angenehme Trennung der einzelnen Nutzungszonen.
Zur einen Seite befinden sich neben dem Wohn- und Essbereich weitere großzügige Individualräume. Ein Schlafzimmer umfasst ca. 17,5 m². Ergänzt wird dieser Bereich durch ein weiteres Zimmer mit ca. 9,6 m², welches ebenfalls flexibel als Kinderzimmer, Gästezimmer oder Homeoffice genutzt werden kann.
Besonders interessant ist die rückwärtige Organisation des Grundrisses. Über die separate Küche mit ca. 9,8 m² wird ein weiterer privater Bereich erschlossen. Hier befindet sich ein zusätzliches Schlafzimmer mit ca. 15,5 m², welches sich insbesondere als großzügiges Elternschlafzimmer anbietet. Unmittelbar angrenzend befinden sich das Badezimmer sowie ein separater Abstellbereich.
Dadurch entsteht innerhalb der Wohnung eine nahezu suiteartige Aufteilung des Elternbereichs, während sich weitere Schlaf-, Kinder- oder Arbeitszimmer räumlich davon absetzen lassen.
Der Grundriss ermöglicht damit eine außergewöhnliche Flexibilität für unterschiedliche Wohn- und Lebenskonzepte: großzügiges Familienwohnen, Wohnen und Arbeiten unter einem Dach oder eine klare Trennung zwischen gemeinschaftlichen und privaten Bereichen.
Ein besonderes Merkmal ist die überwiegend südöstliche Ausrichtung der Wohnung. Die Vielzahl der Fenster sorgt insbesondere auf der Außen- und Gartenseite für eine sehr gute natürliche Belichtung. Die größeren Schlafräume verfügen jeweils über mehrere Fenster, während sich das Wohn- und Esszimmer über insgesamt fünf Fensterelemente zum Außenbereich öffnet.
Zur Wohnung gehört darüber hinaus eine großzügige, im Sondernutzungsrecht zugeordnete Außenfläche von insgesamt ca. 70,0 m². Die derzeit tatsächlich hergestellte Terrasse umfasst hiervon ca. 10,0 m². Die verbleibende Außenfläche von ca. 60,0 m² stellt sich derzeit im Wesentlichen als Rasen- und Grünfläche dar und schafft einen für eine innerstädtische Erdgeschosswohnung außergewöhnlichen privaten Freiraum.
Es besteht die in der Teilungserklärung besicherte Möglichkeit zur substantiellen Erweiterung der Terrasse und der damit verbundenen Erhöhung der Gesamtwohnfläche auf 118,17 m².
Auch das Gemeinschaftseigentum präsentiert sich ansprechend: Die Fassade des Hauses wurde frisch gestrichen, das historische Treppenhaus wurde aufbereitet und verfügt über einen charakteristischen Terrazzoboden, der den ursprünglichen Gründerzeitcharakter des Gebäudes unterstreicht.
Die Wohnung ist derzeit vermietet und wird im bestehenden Mietverhältnis veräußert. Die aktuelle Kaltmiete beträgt 443 EUR und kann ab 25.10.2027 um 15% erhöht werden. Im Falle einer Neuvermietung durch natürliche Fluktuation ergibt sich eine substantielle Steigerung der Miete auf Marktniveau von rd. 12 EUR/m².
Eine Immobilie für Kapitalanleger, die nicht ausschließlich Quadratmeter erwerben möchten, sondern Wert auf historische Architektur, außergewöhnliche Raumproportionen, eine großzügige private Außenfläche und eine etablierte innerstädtische Lage legen.